Zielsetzung


Das Instrument der österreichischen Wohnbauforschung gibt es seit rund 40 Jahren. Vorerst war dies allerdings ausschließlich Bundesrecht. Mit Übertragung der Wohnbauförderungskompetenzen an die Länder wurde auch die Forschungsaktivität von den Ländern übernommen und mit 1. Jänner 1990 im NÖ Woh­nungsförderungsgesetz verankert. In der Regierungssitzung vom 12. Februar 1991 beschloss die NÖ Landesregierung die Richtlinien zur NÖ Wohnbauforschung.

 

In den Richtlinien zur NÖ Wohnbauforschung finden sich Grundsätze, Ziele und sämtliche Voraussetzungen für die Vergabe von Forschungsmitteln.

 

Die Zielsetzungen der NÖ Wohnbauforschung sind:

  • Innovation in der Forschung
  • Niederösterreichbezug
  • Breitenwirkung, Umsetzungsfähigkeit, Praxisbezug

 

Die NÖ Wohnbauforschung möchte diese Ziele - wie erwähnt - umsetzen durch

  • schwerpunktorientierte Antragsforschung
  • innovative Einzeluntersuchungen zu praxisbezogenen Themen
  • richtungweisende Grundlagenforschung
  • modellhafte Pilotprojekte

 

Derartige Forschung und Entwicklung im Bereich Bauen und Wohnen fördert das Land Niederösterreich in Form von Darlehen oder nicht rückzahlbaren Zuschüssen.

 

Die NÖ Wohnbauforschung richtet sich vor allem an jene Personen und Institutionen, die sich mit Wohnbaufragen befassen. Hierzu zählen Wohnbauinstitutionen, Banken, Firmen, universitäre Einrichtungen, WissenschafterInnen, IngenieurInnen und ArchitektInnen.

 

Die Forschungsergebnisse werden in der Schriftenreihe zur NÖ Wohnbauforschung publiziert. Darüber hinaus steht eine Projektdokumentation Interessierten auch im Internet zur Verfügung (Langfassungen).